Nachrichten


 

Die Nachrichten:

 


Termine



18.September 2010, 19.00 Uhr Orgelkonzert mit Samuel Kummer, Organist an der  Frauenkirche zu Dresden

Termine der öffentlichen Führungen 2010:  05.04. 13.30 Uhr, 02.05. 11.30 Uhr,
24.05. 13.30 Uhr, 27.06. 11.30 Uhr, 11.07. 11.30 Uhr, 12.09. 11.30 - 18 Uhr (Tag des offenen Denkmals), 01.10. 17 Uhr (Orgelführung), 24.10. 11.30 Uhr (Themenführg. "Margarethe v. Savoyen)"  
Kinderführung: 20.08. 21 Uhr

   

      

Aktueller Stand

Ölbergnische an der Alexanderkirche

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Zur Ausgestaltung der Ölbergnische wurde ein engerer Wettbewerb mit fünf Künstlern ausgeschrieben. Die Sitzung der Begutachter-Kommission mit der Vorstellung der Beiträge der Wettbewerbsteilnehmenden fand am 16. März 2010 statt. Das Ergebnis und die eingereichten Arbeiten wurden am Ostersonntag und Ostermontag in der Alexanderkirche präsentiert. Frau Michaela Fischer aus Auenstein, die erste Preisträgerin, war anwesend und führte in ihr Werk ein.

Näheres dazu bei "Ölbergnische"
     

        

 

 Mitgliederversammlung 17. März 2010

Als relativ bescheidenes Jahr bezeichnete der Kassenprüfer Helmut Traub das Jahr 2009 für den Verein, wenn man die Ausgaben von noch nicht einmal 5 Promille der gesamten in 19 Jahren getätigten Ausgaben für die Erhaltung der Alexanderkirche betrachtet. Und doch gab es auch einen absoluten Höhepunkt im Vereinsleben, den Alexandertag, der 2009 auf den 3. Mai fiel und den der Verein unter dem Dach des 18. Jahrhundertfestes der Stadt Marbach feierte. Da wurden alle Kräfte mobilisiert, und die „Ehrenamtlichen“ gaben ihr Bestes, um diesen Tag unvergesslich zu machen. Man denke nur an den riesigen Ochsen mit Wagen, die Handwerker, die den ganzen Tag rund um die Kirche ihre historischen Kunstfertigkeiten zeigten, die zünftige Bewirtung mit Schmalzbroten und Most. Und nicht zu vergessen die Rezitationen, Sonderführungen und zum krönenden Abschluss das Harfenkonzert im Innenraum der Kirche. Alles fügte sich bestens in das schönste Fest ein, das Marbach je gefeiert hat.

Was den Verein weiter im Jahr 2009 beschäftigte, so berichtete der Vorsitzende Dr. Helmut Sorg, waren die kontinuierlichen Pflegearbeiten rund um die Kirche, das Benefizkonzert mit Familie Türpe und KMD Hermann Toursel am 20. September, der traditionelle Gsälzverkauf im November sowie die Beteiligung am Weihnachtsmarkt. Weitere 6 Bronzetafeln konnten auf der südlichen Mauer angebracht werden, und eine Tafel zu Ehren von Pfarrer Hans Dinkelacker ist in Vorbereitung.

Wie schon im Jahr 2009 zählt der Verein zur Zeit 301 Mitglieder; man freut sich über 6 Neueintritte, hat aber auch den Tod von 4 treuen Förderern zu beklagen - Frau Marlis Becker, Herr Karl Hild, Frau Renate Mayer und Frau Gertrud Walker -, deren die Anwesenden in Dankbarkeit gedachten.

Mit Blick auf das begonnene Jahr begeht der Verein am 2. Mai den Alexandertag; die Predigt wird Pfarrer Dr. Wolfgang Gramer halten. Weiter können wir uns auf ein Orgelkonzert am 18. September freuen, für welches der derzeitige Organist an der Frauenkirche zu Dresden, Herr Samuel Kummer gewonnen werden konnte.

Nach der einstimmigen Entlastung des Vorstands durch die anwesenden Mitglieder gab der Vorsitzende Prof. Sorg noch einen mit Spannung erwarteten kurzen Kommentar zum Thema Ölbergnische. Wie schon berichtet, wurden 5 Künstler eingeladen und haben ihre Entwürfe vorgestellt. Diese Entwürfe wurden von einer Jury begutachtet und mit einer Rangfolge versehen. Sie werden der interessierten Öffentlichkeit am Ostersonntag und – montag von 13:30 bis 17:00 Uhr in der Alexanderkirche vorgestellt; der 1. Preisträger wird am Ostersonntag um 13:30 Uhr anwesend sein. Ein Auftrag ist noch nicht erteilt worden.

Zur Einstimmung auf den folgenden Vortrag gab Vereinsmitglied Karl Bauer einige Gedichte und Gedanken über die Alexanderkirche zum Besten. Zum Ausklang des Abends im wahrsten Sinne des Wortes stellte Pfarrer Klaus Dieterle die Läuteordnung der Alexanderkirche vor. Dies läutete auch den Vortrag des Glockensachverständigen  Jens Harnisch  ein, der einen spannenden Überblick über die Entwicklung der Glocke in Form, Klang und Bedeutung für die Menschen gab. So konnte man den Klang berühmter Glocken vom Spätmittelalter an bis in unsere Zeit hören. Sicher ist dies eine Anregung für die Marbacher, unsere 6 Glocken im Turm der Alexanderkirche in Zukunft noch bewusster wahrzunehmen.

 

 Ilse Barona, Schriftführerin


Gsälzaktion 2009 
                                                                                                                                            
Unsere Gsälzaktion 2009 auf dem Wochenmarkt zugunsten der Alexanderkirche war wieder ein großer Erfolg. Die Marbacher Landfrauen hatten rund 1300 Gsälzgläser eingekocht, ein absoluter Rekord, die sie dem Verein zur Verfügung stellten. In gewohnter Manier hatte Frau Charlotte Blind die vielen Gläsle wieder dekoriert.
Mitglieder des Vereins, unterstützt von Pfarrern, Kirchengemeinderat, dem Bürgermeister und Gemeinderäten haben fleißig versucht, den fruchtigen Brotaufstrich auf dem Wochenmarkt wieder an den Mann bzw. die Frau zu bringen. Mit dem neuen Rekord waren die Helfer und die "Verkäufer" ganz schön gefordert.
Das breite bürgerschaftliche Engagement quer durch die Bevölkerung und die Konfessionen zugunsten des spätgotischen Kleinods Marbachs war wieder bewundernswert.


Alexandertag und 18. Jahrhundert-Fest


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Am 2. und 3. Mai 2009 wurde "Der Marbacher Herzogsbesuch", ein Fest des 18. Jahrhunderts, im historischen Stadtkern gefeiert. Es fiel auf den Alexandertag, deshalb beteiligte sich der Verein a
ls Ergänzung und Bereicherung des Festes am Sonntag mit einem  Programm innerhalb und außerhalb der Kirche. Nach der "Schwäbische Kirch", ein Gottesdienst in schwäbischer Mundart, wurden Rezitationen, alte Märchen, Zeiten der Besinnung, Orgel - und Kirchenführungen angeboten. Vor der Kirche gab es alte Handwerkerkünste und Tiere zu bestaunen. Vereinsmitglieder boten Essen und Trinken wie anno dazumal an. Alle Beteiligten waren entsprechend gewandet. Den Abschluss bildete ein großes Harfenkonzert mit 14 Harfen der Musikschule Marbach-Bottwartal. Die Kirche war rappelvoll!
Bei sonnigem  Wetter war es ein großartiges Fest rund um unsere schöne Alexanderkirche, aber auch ein großer Kraftakt für die Organisatoren und die vielen Helfer. Ihnen allen sei ein herzlicher Dank ausgesprochen. 

Zum Schillerjahr 2009 bot die Glockengießerei Peter Glasbrenner eine besonders schöne
                                              Schillerglocke
aus Glockenbronze zu 75 Euro an. Auf der Vorderseite sehen Sie die Silhouette von Friedrich Schiller mit seinem Namenszug darunter, auf der Rückseite ein aufgeschlagenes Buch. Der obere Abschluss ist als Krone ausgeführt. Auf Wunsch kann die Glocke mit Initialen bis zu 12 Buchstaben ohne Aufpreis individuell gestaltet werden.
In die altertümlich beschriftete, würfelartige Verpackung ist der vollständige Text von "Das Lied von der Glocke" eingearbeitet.
Die Glocke kann immer noch bestellt werden bei Glockengießer Peter Glasbrenner,
E-mail HP275GLASBRENNER@aol.com, Tel. 07907 - 14 22.

                                            

Alexanderkirchen-CD
"Licht im Stein - Glocken, Orgel und Bläser aus der Alexanderkirche"



Der Verein zur Erhaltung der Alexanderkirche hat eine CD mit den Glocken, der Orgel und Bläsern aus der Alexanderkirche erstellt.
Darin werden zuerst die Alexanderkirche und dann alle fünf neuen Glocken und die historische Concordia-Glocke einzeln und als Gesamtgeläute sowie die Voith-Orgel jeweils in Wort und Ton vorgestellt.

Die Orgel spielt Herr Kirchenmusikdirektor Hermann Toursel.  Herr Axel Hofer vom Ev. Posaunenchor mit seinem Canstatter Brass-Ensemble übernahm den Part der Bläser.
Als Sprecherin konnte die aus Marbach stammende, in Zürich wohnhafte und beim Schweizer Fernsehen tätige Frau Dorothee Roth gewonnen werden.
Die beiden Glockensachverständigen Claus Huber und Jens Harnisch aus Stuttgart haben die Glockenaufnahmen als selten schön bezeichnet. Auch die Orgel und die Bläser kommen ausgezeichnet zur Geltung.
Im beiliegenden Booklet werden alle Glocken einzeln und auch die Orgel sehr ausführlich beschrieben, ebenso finden sich Informationen zur Alexanderkirche und zum Verein. Ein kleines Nachschlagewerk und ein schönes Geschenk!

Die CD kam erstmals beim Weihnachtsmarkt 2006 zum Verkauf.
Jetzt  ist sie erhältlich bei: Buchhandlung Aigner, Marktstraße
                                          Buchhandlung Seitenwechsel Untere Marktstraße
                                          Bürobedarf Druti, Güntterstraße
                                          Foto-Beran, Marktstraße
und bei den Vorstandsmitgliedern Dr. Helmut Sorg, Tel. 07144 - 975 95,  Fax 809569,
                                                      Notar a.D. Hartmut Braun Tel. 07144 - 123 19, Fax 886570  und
                                                      Arnegunde Bärlin (abaerlin@gmx.de).
Die CD kann gegen eine zusätzl. Gebühr von 2.10 Euro für Verpackung und Porto
auch gerne zugesandt werden.
Kontonummern des Vereins bei "Verein".



Eine Reise nach Dresden – dem sächsischen Elb-Florenz
Der Verein organisierte eine 4-tägige Busreise nach Dresden vom 19. - 22. September 2007, die im Nu ausgebucht war und großen Anklang gefunden hat. Hier der Bericht aus der Marbacher Zeitung:


Von der Alexanderkirche zur Frauenkirche
Wem die Marbacher Alexanderkirche am Herzen liegt, der träumt davon, auch einmal die Dresdner Frauenkirche zu erleben. Dieser Traum ist für vierzig Mitglieder und Freunde des Vereins zur Erhaltung der Alexanderkirche Wirklichkeit geworden. Sie folgten einer Einladung der Stiftung Frauenkirche an den Verein, die beim Guss der Glocken für die Frauenkirche an Hartmut Braun ausgesprochen wurde.

Neugierig und erwartungsvoll bestieg man den Bus, der die Reisegruppe über Nürnberg, Hof, Chemnitz in die sächsische Landeshauptstadt brachte. Schon die Besichtigung der aus Trümmern wieder zu strahlendem Glanz gebrachten neuen alten Frauenkirche war in sich die Reise wert. Dazu kamen ein meisterliches Orgelkonzert mit dem Domorganisten Samuel Kummer, einem jungen schwäbischen Orgelvirtuosen, und die Erläuterungen zu Geschichte und Eigenart des Bauwerks im Rahmen einer gottesdienstlichen Andacht. Der monumentale Eindruck wurde verstärkt durch den Aufstieg über die grandiose Kuppel. Und dann der Blick von der Aussichtsplattform auf die großartige Stadt!

Aber es blieb nicht beim Staunen. Ein erstes Verstehen kam hinzu durch die überaus kenntnisreichen Hinweise des Dresdner Experten für Architektur, Städtebau und Denkmalwesen, Dietrich Berger. Ihm oblag die Projektierung der Festungsanlagen auf dem Königstein und der Semperoper. Spätestens jetzt wurde den Teilnehmern bewusst, dass die Tage viel zu kurz sein würden, das "Ereignis Dresden" zu erfassen. Dazu gehörten ja auch der Zwinger mit der Gemäldegalerie Alte Meister und das Grüne Gewölbe mit seinen unermesslichen Schätzen, Fürstenzug, Brühlsche Terrasse und so vieles mehr. Heimatliche Gefühle kamen auf bei den Erinnerungstafeln an die Freundschaft Schillers mit seinem Dresdner Gönner Christian Gottfried Körner. Viele nützten dann auch die Gelegenheit, sich einen Besuch in der Semperoper zu leisten, wobei die meisten sich mehr am Bauwerk begeisterten als an der Ballettaufführung. Allgemeines Schmunzeln kam auf, als ausgerechnet Hartmut Braun eine Entdeckung machte: eine der neuen Glocken für die Frauenkirche aus dem ersten Guss - sinnig aufgestellt in einem Brauerei-Ausschank! Dann eine Fahrt entlang der Elbaue - und alle sind sich einig: hier darf keine Brücke dieses einzigartige Landschaftsbild zerstören!

Einen weiteren Leckerbissen bot die von den Vorstandsmitgliedern Arnegunde Bärlin und Hartmut Braun umsichtig und minutiös organisierte Reise: Sehenswürdigkeiten der Sächsischen Schweiz. Da bestieg man die Festung Königstein, neben der sich unser Hohenasperg fast putzig ausnimmt - auch hier führte Herr Berger in liebenswürdiger Weise die Reisegruppe mit seinem großen Wissen durch die Festungsanlage, die er auch heute noch betreut - und verglich die Elbschleife mit der Neckarschleife bei Mundelsheim. Dann noch ein souveräner Blick von der Bastei auf das Elbsandsteingebirge. Das herrliche Wetter der vier Tage begünstigte vor allem auch die Raddampferfahrt elbabwärts nach Pirna, der alten Handelsstadt mit dem Marktplatzensemble Rathaus und Marienkirche.


Ein letztes Schmankerl für die Schillerstädter war der Besuch im Biergarten der Gaststätte Schillergarten, direkt an der Elbe und zu Füßen des Blauen Wunders - der einzigen im Krieg nicht zerstörten Elbbrücke - mit der Begrüßung durch den Geschäftsführer Thomas Jacob. Er berichtete von der wechselvollen Geschichte der ältesten Wirtschaft Dresdens und erzählte auch von den Besuchen Friedrich Schillers, der zwei Jahre als Gast seines Gönners Christian Gottfried Körner in Dresden weilte und oft über die Elbe herübergerudert kam.

Auf der Heimreise brachte der Vereinsvorsitzende, Dr. Helmut Sorg, in seinem Dankeswort das Empfinden der Teilnehmer zum Ausdruck. Er sprach von einem unvergesslichen Erlebnis der Gemeinschaft, von der Dankbarkeit für die großartigen Schätze der Baukunst und der Kultur in Ost und West und von der Ermutigung, dem Marbacher Juwel Alexanderkirche auch weiterhin tätige Aufmerksamkeit zu schenken.

               


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